Matcha Latte – Energieboost für Genießer!

 Knallig grün und in aller Munde..

…das ist Matcha Tee. Das gift-grüne Getränk ist momentan voll im Trend. Alle schwören auf die gesunde und lebensweckende Wirkung des japanischen Grüntees. Also habe ich ihn auch ausprobiert und tadaaa ich bin voll im Matcha Fieber. Am liebsten genieße ich Ihn mit viel Milch als Matcha Latte.

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Statt Latte Macchiato gibt es jetzt Matcha Latte und der steht seinem Kaffee Freund in gar nichts nach. Statt mit Espresso wird Matcha Latte eben mit etwas Matcha Tee gemacht. Das Matcha Teepulver wird aus sehr fein gemahlenen Grünteeblättern hergestellt. Seine intensive grüne Farbe bekommt es durch die spezielle Anbautechnik des Matcha Tees. Matcha wird vor allem in China und in Japan angebaut. Dort werden die Blätter vor der Ernte eine Zeitlang mit dunklen Netzen oder Bambusmatten künstlich „beschattet“. Dies führt zur vermehrten Anreicherung von Chlorophyll, dem grünen Blattfarbstoff, das für die leuchtend grüne Farbe sorgt. Es gilt, je leuchtender das Grün, desto frischer der Tee. Die wenigen Anbaugebiete, die aufwendige Ernte und die schonende Produktion machen den Tee zu einem Luxusprodukt. Dabei können 30gramm Tee bis zu 50 Euro kosten. Geschmacklich gute Matcha Tees in Bioqualität gibt es jedoch auch schon um die 15€ und sind für Matchaanfänger sicher ausreichend.

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Matcha hat einen etwas herben, frischen Geschmack. Er schmeckt intensiv und ich finde ein bisschen nussig, ist aber weniger bitter, als anderer Grünteesorten.

Durch seinen hohen Gehalt an Koffein (oder Teein) (30mg/1g Matcha) wirkt der Matcha Tee sehr belebend. Anders als beim Kaffee wird das Koffein jedoch erst im Darm freigesetzt, weshalb der Tee keine plötzliche Unruhe auslöst, sondern für eine langanhaltende, angenehme Wachheit sorgt. Auch die Aminosäure Theanin ist in hoher Konzentration in zu finden. Sie macht munter, reaktions- und aufnahmefähig und sorgt zugleich für Entspannung und gute Laune.

Matcha wird außerdem eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt. Er besitzt gegenüber anderem Grüntee ca. 137 mal mehr des Antioxidants EGCG und besitzt eine der höchsten ORAC-Werte (Oxygen Radical Absorbance Capacity). Antioxidantien fangen freie Radikale ab und schützen damit unsere Zellen. Sie sollen Krebspräventiv wirken, sowie vor Folgen von UV-Strahlung schützen. Außerdem enthält Matcha Tee jede Menge Vitamine (Vitamin A / B / C), Eisen und Kalzium und Kalium. Das enthaltene Tannin, die Flavonole oder Gerbstoffe, sind durch die fehlende Fermentierung des Matchas noch an das Teein gebunden und verzögern so wie oben beschrieben seine Wirkung. Außerdem wirken sie beruhigend und desinfizierend auf einen gereizten Magen-Darm-Trakt.

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Die Zubereitung von Matcha Tee ist zwar etwas anders als bei normalem Grüntee, aber wirklich nicht schwer: Matcha Tee wird traditionsgemäß in speziellen Schalen zubereitet. Hier eignet sich aber auch eine einfache Müslischale. Portioniert wird es mit einem Bambuslöffel, auch da kann einfach ein Teelöffel genutzt werden. 1g Matcha entsprechen ca. 1/2 Teelöffel. Das verquirlen des Pulvers mit dem Wasser (Achtung nicht zu heißes Wasser nutzen) wird nach japanischer Art mit einem Bambusbesen gemacht. Hier kann aber ein einfacher Milchaufschäumer für Abhilfe sorgen. Für den Matcha Latte dann einfach noch seine Lieblingsmilch aussuchen, ob Soja-, Reis-, Hafer-, Mandel- oder gewöhnliche Kuhmilch genutzt wird ist egal, je nach Vorliebe kann variiert werden. Ich mag besonders gerne Mandel oder Sojamilch, weil sie von Natur aus etwas süßer schmecken und ich den Tee so nicht zusätzlich süßen muss.  
So, los geht’s:

1. Matcha Pulver in eine geeignete Schale geben.

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2. Das Matcha-Pulver entweder vorher mit wenig kaltem Wasser zu einer Paste rühren. Dann ca. 80ml Wasser aufkochen und auf 80°C abkühlen lassen (Die Inhaltsstoffe sind hitzeempfindlich). Das Wasser zu dem Teepulver geben und mit einem Milchaufschäumer schaumig rühren.

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Fertig wäre der pure Matcha Tee.. für den Matcha Latte geht’s aber noch weiter!

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3. Ca 200 ml Milch in einem Topf (oder schon im Milchaufschäumer) erhitzen und anschließend aufschäumen. Den warmen Milchschaum über den Matcha geben.

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4. Wer mag kann den Tee zum Schluss noch etwas Süßen (z.B. mit Zucker, Honig oder Agavendicksaft) – fertig ist der Matcha Latte!

 

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