Gute Vorsätze für 2016

Immer wieder auf´s Neue…

Wie jedes Jahr habe ich mir auch zu diesem Jahreswechsel ein paar Sachen überlegt, die ich mir für das nächste Jahr vornehmen möchte. Dabei habe ich mir zunächst überlegt, was ich im letzten Jahr alles bereits schon erreicht habe und was ich daran noch verbessern kann. Außerdem sind mir Dinge in den Kopf gekommen, die ich gerne 2016 ausprobieren möchte.

Vorsätze 2016Im letzten Jahr habe ich für mich einiges verändert. Ich habe mich das ganze Jahr intensiv mit einer gesunden Ernährung befasst. Ich habe viel gelesen, ausprobiert und gekocht. (Meine Buchempfehlungen findet ihr hier). Ich habe nicht mehr in der Kantine gegessen, sondern jeden Tag mein Essen selber zubereitet und mit zur Arbeit gebracht. Das Kochen und Ausprobieren neuer Gerichte hat mich entspannt, ich habe mich schon nachmittags darauf gefreut am Abend etwas leckeres zu kochen. Dadurch entstand die Idee diesen Blog zu schreiben. Ich wollte meine Freude daran teilen und mich mit anderen austauschen, mein gelerntes Wissen weitergeben. Im Spätsommer in meinem Urlaub fing ich also an die ersten Blogeinträge zu schreiben. Niemand wusste von dem was ich tat. Ich habe es ganz allein für mich gemacht. Ich wollte die Seite erstmal aufbauen, bevor ich online gehe. Vielleicht habe ich auch Angst gehabt, dass ich negatives Feedback bekomme, auch von meiner Familie und Freunden. 

Außerdem habe ich für mich selbst die Erfahrung gemacht, dass viel mehr zum glücklich sein gehört, als ein sicherer Job, eine intakte Beziehung und ein gesunder Körper. Ich fühlte mich gerade gegen Ende des Jahres oft niedergeschlagen, müde und ausgelaugt. Ich war oft schlecht gelaunt und habe auf wenig Lust gehabt. Klar liegt das viel an meinem Beruf, die häufigen Dienste, der wenige Schlaf, kein egelmäßiger Rhythmus und wenig Freizeit. Aber auch wenn ich frei hatte konnte ich dies kaum genießen. Ich fing also an mich mehr damit zu beschäftigen, was glücklich sein eigentlich heißt und wie ich da wieder hin komme. Mein erstes Buch dazu war „Das Café am Rande der Welt“. Ich habe es auf der Zugfahrt nach Hause an Weihnachten gelesen und war begeistert. (Hier mehr dazu.) Es öffnete mir die Augen und ich bin mir sicher, in meinem Leben kommt noch mehr. Ich bin auf dem Weg mein Glück zu finden. Da ich ein sehr ungeduldiger Mensch bin und möchte ich am liebsten alles hinwerfen und gleich Heute komplett glücklich sein. Doch dafür bin ich wohl noch nicht bereit. Zu sicher ist es gerade und zu unsicher das, was ich mir vielleicht wünsche. Jeden Tag habe ich neue Ideen, wie meine Zukunft aussehen soll und was ich alles machen und ausprobieren möchte. Meinen Weg ins Glück finden, dass ist eins meiner Ziele für 2016.

Als ich in new York war habe ich mir außerdem ein neues Ziel gesetzt: Hamburg Marathon 2016. Ich fing also an wieder mehr zu Laufen und besonders längere Strecken, Zu Weihnachten habe ich mir eine Pulsuhr gewünscht und wollte so richtig durchstarten. Jetzt liege ich seit einer Woche krank zu Hause. Wer weiß wann ich wieder richtig trainieren kann und ob ich schon in Hamburg laufen werde. Mal schauen wann ich wieder gesund werde. Ein anderer Vorsatz von mir ist es nämlich: Mich nicht mehr so sehr stressen. Ob im Beruf oder beim Sport, ich bin ein kleiner Perfektionist. Ich möchte alles richtig machen und wenn mal etwas schief geht, kann ich Tagelang nicht schlafen und habe ein schlechtes Gewissen. Und wenn ich mir vorgenommen habe ins Fitness zu gehen oder Laufen zu gehen, dann ziehe ich das auch durch – egal wie schlapp ich bin oder wie spät es ist. Das führt aber dazu, dass ich mich damit schon mittags unter Druck setze oder enttäuscht bin, wenn ich es mal nicht geschafft habe. Mehr auf meinen Körper hören, auch mal Pause machen. Ein weiterer Vorsatz für 2016. Dazu gehört, dass ich jetzt endlich mal Yoga ausprobieren möchte. Jeder schwärmt davon und im Zusammenhang mit Gesundheit ist es in aller Munde. Ich bin ehrlich gesagt noch nie der ruhige Typ Mensch gewesen. Für mich ist Sport anstrengend. Tennis, Fussball, Laufen oder Fitness – Alles habe ich auf hohem Niveau und mit Tempo gemacht. Auf seine Atmung achten und langsame Dehnübungen ausführen, das war nichts für mich. Aber wenn soviel davon begeistert sind, muss doch etwas dran sein. Und an Tagen wo ich mich nicht nach schweißtreibendem Sport sehne möchte ich jetzt was für mich und meinen Körper tun.

Vieles hat bei mir auch mit Selbstzufriedenheit zu tun. Mich so annehmen, wie ich bin. Dabei meine ich sowohl meinen Körper, als auch mein Wesen. Ich bin sicher kein einfacher Mensch und oft möchte ich am liebsten alles auf einmal und am nächsten Tag gar nichts mehr davon, sondern was ganz Neues. Ein weiteres Ziel, was wohl noch etwas Übung braucht. 

Was mein Essen angeht bin ich eigentlich schon sehr zufrieden. Ich schaffe es in einem normalen Alltag zu 90% clean zu essen. Ich gönne mir vielleicht das ein oder andere mal zu viel ne Portion Zucker in Form von Schokolade oder Eis, aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden damit. Ich fühle mich nach dem Essen besser und habe weniger Beschwerden. Ich kaufe vermehrt im Bioladen oder auf dem Markt. Bei Eiern und Milch ist es mir auch gut gelungen auf regionale Produkte umzusteigen. Bei Gemüse, Obst und Fleisch ist es aber sich noch verbesserungswürdig. Besonders bei Fleisch MUSS ich das ändern. Nachdem ich mal wieder einige Fokus über Essen geschaut habe kann ich einfach kein Supermarkt Hühnchen mehr essen. Massentierhaltung, billiges Futtermittel und abartige Schlachtverfahren! Gutes Fleisch ist zwar deutlich teurer, aber lieber weniger Fleisch, als schlechtes Fleisch. Aber auch bei Obst und Gemüse ist es schwer ausschließlich auf regionale Produkte zurückzugreifen. Vieles wird besonders im Winter hier einfach nicht angebaut und mir fällt es schwer darauf zu verzichten. Immerhin versuche ich da auf Bio umzusteigen, auch wenn das nicht immer gut ist. Also Vorsatz: Mehr regional und saisonal! (Hier habe ich ein paar gute Fokus über Ernährung zusammengestellt).

Naja und der letzte Punkt ist es, meinen Blog weiterzuschreiben. Ich habe besonders vor Weihnachten nicht mehr viel an meinem Blog gearbeitet. Nicht zuletzt, weil ich eine echt stressige Zeit hatte (s.o.), aber auch weil ich daran gezweifelt habe. Bis jetzt habe ich den Blog immer noch nicht öffentlich gemacht, also nichts dafür getan, dass er gefunden wird und andere lesen können, was ich schreibe. Mir fällt es schwer, weil ich zum einen Angst vor Enttäuschung habe und zum anderen Angst vor noch mehr Druck, also Erwartung, dass ich so und so viele neue Blogeinträge in der Woche schreibe. Ich merke aber, wie gut es mir tut alles aufzuschreiben, was mir im Kopf rumgeht und ich bin sicher, dass ich im Austausch mit anderen noch schneller zu meinem Glück finden werde. Mein letzter Vorsatz also: An meinem Blog arbeiten und ihn öffentlich machen.

Was habt ihr Euch vorgenommen für das neue Jahr!?

cropped-Satt-geküsst.jpg

 

 

Kommentar verfassen