Hummus – ein Alleskönner

Mehr als nur Kichererbsenpüree…

Ob als Dip zu Gemüsesticks, im Falafel, zu Fladenbrot oder einfach Pur. Hummus geht immer und ist für mich nicht mehr wegzudenken. Seit Jahrhunderten gehört Hummus zu den beliebtesten Gerichten des Nahen Ostens. Dort wird er häufig in Form von Mezze als Vorspeise serviert oder zu warmen Falafeln gereicht. Auch bei uns ist er jetzt fast überall zu finden und auch als Fertiggericht zu kaufen. Dabei ist es wirklich keine Hexerei Hummus selbst zu machen und es schmeckt einfach umwerfend!  Nicht, dass es schon unzählige Rezepte für diese Wunderpaste gibt, zeige ich euch jetzt trotzdem wie ich sie mache.

Hummus1 neu

 

Die Zutatenliste ist nicht lang und aus pürierten Kichererbsen, Tahin (Sesammus), Knoblauch und Salz etwas Öl und Zitronensaft wird schnell eine echte Spezialität.

Klar sind getrocknete Kichererbsen etwas intensiver im Geschmack, als die Dosenvariante und wenn ihr die Zeit habt probiert es unbedingt mal aus! Bei spontanen Hummusaktionen oder einem akuten Faulheitssyndrom tun es die Dosenerbsen aber auch und dann geht es wirklich super fix. Wichtiger ist, dass der Hummus noch ungefähr eine Stunde Ziehen kann, so kann sich das Aroma besser entfalten und kleine Gewürzlücken können sich auftun (unbedingt nochmal probieren und ggf. Nachwürzen). Die Inspiration zu meinem Rezept habe ich aus dem Buch „Orient“, eins meiner Lieblingskochbücher.

Hummus 2

KICHERERBSEN: sind übrigens weit aus mehr, als einfache Hülsenfrüchte. Ihr Name leitet sich von „cicer“ ab, was nicht mehr heißt als Erbse. Kichererbsen sind also Erbsen-Erbsen ;). Außer ihren lustigen Namen sind Kichererbsen eine besondere Proteinquelle. Besonders für Veganer stellen sie eine Alternative zu Milchprodukten da und können vielfältig verarbeitet werden. Desweiteren enthalten Kichererbsen viele wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente: Folsäure, Kupfer, Eisen und Zink sind verhältnismäßig in großen Mengen enthalten. Aufgrund ihres hohen Ballaststoffgehaltes wirken sich Kichererbsen positiv auf unsere Verdauung aus und halten außerdem unseren Blutzuckerspiegel konstant, was gerade für Diabetiker besonders wichtig ist. Sie halten lange satt und können somit auch zur Gewichtsregulierung beitragen. Das Kichererbsen zudem noch antioxidative Wirkungen haben machen sie endgültig zu einem Superfood! :)

Hummus 3

Hummus
Serves 1
Hummus eignet sich besonders gut als Dip. Ob zu Brot, Fleisch oder Gemüse, es ist ein Alleskönner.
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Prep Time
12 hr
Cook Time
3 hr
Total Time
15 hr
Prep Time
12 hr
Cook Time
3 hr
Total Time
15 hr
Ingredients
  1. Ca 220g getrocknet Kichererbsen oder alternativ 1 Dose Kichererbsen
  2. 2 Zehen Knoblauch
  3. 1 Zitrone
  4. 2-3 EL Tahini
  5. etwas Olivenöl
  6. Salz, Cayennepfeffer
Instructions
  1. Zunächst werden die Kichererbsen über Nacht in ca. 750ml Wasser eingeweicht. Anschließen werden die Kichererbsen enthäutet (das Wasser nicht weggießen!) und nochmal in dem aufgefangenen Wasser für 2-3 Stunden gekocht.
  2. Alternativ eine Dose Kichererbsen in einem Sieb abgießen und in eine Schüssel geben (die Flüssigkeit aufbewahren).
  3. Den Knoblauch schälen und in groben Stücken zu den Kichererbsen tun. Alles gut mit einem Pürierst zerkleinern oder in einem Mixer zubereiten, etwas von dem aufgefangen Wasser oder der Dosenflüssigkeit hinzugeben, bis eine cremige Masse entsteht.
  4. Nun 2-3 EL Tahini und erst einmal den Saft einer halben Zitrone hinzugeben. Alles wieder gut mixen. Mit Salz abschmecken.
  5. Je nach Geschmack kann nun noch mehr Zitronensaft oder Tahini zugefügt werden. Wichtig vor dem Verzehr den Humus noch einmal probieren. Oft kann ist dann doch noch etwas Salz oder Zitronensaft nötig, weil der Geschmack etwas verloren geht.
  6. Zum Servieren mit einem Teelöffel eine Spur in den Hummus ziehen, darin etwas Olivenöl verteilen und mit Cayennepfeffer dekorieren.
Satt geküsst http://sattgekuesst.de/

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